1993 - Veranstaltungen der Kommpostler - weit mehr als nur ein Geheimtipp


Die stolzen Eintrittskartenbesitzer feierten die jeweiligen Kabarettisten stürmisch. Zu Recht! Erst nach minutenlangem Applaus und mehreren Zugaben wurden die "Wellküren", die "Meiers" und schließlich der Großmeister Dieter Hidebrandt von der Bühne im Postsaal entlassen.

Vor allem der Autritt D. Hildebrandts veranlasste viele zu der Frage: Wieso kommt dieser Künstler in das mehr oder minder unbekannte Frontenhausen? Antwort von Dieter Hildebrandt, entnommen dem Interview mit dem Dingolfinger Anzeiger:

"Weil hier mit großem Engagement durch Kabarettfreaks tolles Flair geschaffen wurde." Die Künstler fühlten sich allesammt wohl im Postsaal, so dass es nicht verwundert, dass Hidebrandt und Co. auch andernorts ein Loblied auf das "12-er Kulturteam" in Frontenhausen singen.

Veranstaltungen der Kompostler machen Schlagzeilen:

Kommpostler mit Kabarett-Happen

Wellküren kommen am 27. Oktober

Frontenhausen. Kabarettabend im Nu ausverkauft

Volksmusik abseits von Volkstümelei

Frontenhausen

Brilliante Komik mit Nebenwirkungen

Der "Meierabend" im Postsaal von Frontenhausen

Unterhaltung genialer, auch bitterböser Art

Aus dem Kreisgebiet

Bekanntester Kabarettist kommt

Dieter Hildebrandt im Frontenhausener Postsaal

"Denkzettel" vom Kabarettisten-Altmeister

Interview des Dingolfinger Anzeiger mit Dieter Hildebrandt:

DA: Herrscht bei Ihnen zu Hause in München tatsächlich das im "Denkzettel" beschriebene Zettelchaos?

DH: Ja, schon. Aber das macht nichts, denn die Kommpostler haben mir heute Nachschub geschenkt... kann ich gut brauchen.

DA: Wie kam es, dass Sie einem Auftritt im vergleichsweise unbekannten Frontenhausen zugestimmt haben?

DH: Weil hier mit großem Engagement durch Kabarettfreaks tolles Flair geschaffen wurde... und weil es trotz der hier drohenden Brandmarkung der Kabarettbesucher auch Leute gibt, die nicht nur grundlos katholisch sind...